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NNN:
" Lange setzt sich Schwedens Krone auf
Tim Lange vom TC FIKO Rostock hat am vergangenen Wochendende in
Stockholm den Titel des Internationalen Schwedischen Triathlonmeisters
auf der Olympischen Distanz gewonnen."
Rostock/Stockholm (hero) * Tim Lange kann wieder lächeln.
Stockholm-Triathlon statt Europacup in Karlsbad- eigentlich nicht das,
was er wollte. DeR Rostocker
vom TC FIKO hat aber die richtige Antwort gegeben. Seit Sonntag
trägt er den Titel „Internationaler schwedischer
Meister.“ Das ging ihm runter wie Eis mit Sahne. Während
die an seiner Stelle im Tschechischen aufgebotenen Neubrandenburger
Peter Melcher und Philipp Balcke keine Rolle im Vorderfeld spielten,
„drehte“ der Hansestädter in Skandinavien
das große Ding. „Timmi“ gestand nach dem Wettkampf:
„Da war auch eine Portion Frust dabei. Ich wäre gern beim
Europacup gestartet.“Dafür
musste er sich früh den Wecker stellen. Frühstück 5.00
Uhr, sechzig Minuten später die Abfahrt zur Wettkampfstrecke an
den Djurgardsbrunsviken. Die Temperatur beim Start am Maritim Museum
war jenseits von Gut und Böse- nur 16 Grad zeigte das ins Wasser
gehaltene Thermometer- Neopren war „in“. Und beim Schwimmen auf der 1500 Meter langen Strecke wollte der Rostocker gleich Nägel
mit Köpfen machen. Noch im Hinterkopf hatte er die
„Schlägerei“, das Gerangel um die beste
Ausgangsposition beim Weltcup in Ungarn.
„Also musste ich gleich Dampf machen“, beschrieb er die
taktische Marschroute. Das gelang. Auf einem der vorderen Plätze
stieg Lange
aus dem Wasser und erreichte das Vorhaben der ersten Radgruppe. Gestärkt durch die Radsportwoche in Österreich übernahm Timm
hier das Zepter. „Ich startete mehrere Ausreißversuche,
doch die Löcher wurden immer wieder zugefahren“,
erklärte der TC-Triathlet.
Das ging so bis Kilometer 35. Eine kleine Unaufmerksamkeit, sicher auch
die detaillierte Kenntnis der über viele historische Plätze
gehenden vierzig Kilometer, nutzten zwei Schweden zur Flucht und eine Minute Vorsprung. Auf
Position drei stieg der U23-Vizemeister Deutschland in den dritten
Part, dem Lauf über 10 km ein. Mit einem schnellen Wechsel deutete
er bereits an, den Tre Kroner den Kampf ansagen zu wollen. Schnell war
„Timmi“ unterwegs, lief gemeinsam mit seinem Namensvetter,
aber Patrick mit Vornamen, das Loch zur
Spitze zu, schließlich am schwedischen Duo vorbei. Patrick oder Tim Lange- wer wird Erster im Stockholm-Triathlon? Die Antwort
wurde erst im Schlussspurt gegeben. „200 Meter vor dem Ziel
setzte ich den an, vertraute auf meine finalen Qualitäten“,
beschrieb
der Ostseestädter die entscheidende Phase und fügte seinen
zahlreichen vorderen Rängen des Jahres den Titel
„Internationaler
schwedischer Meister“ hinzu.

NNN:
Rostock (hero) * Tim Lange vom TC FIKO
Rostock bleibt weiter in der Erfolgsspur. Der Vizemeister der U23
entschied am Wochenende
den 25. Welzheimer Triathlon für sich. Nach 750 Meter Schwimmen,
20 Kilometer Radfahren und anschließendem Lauf über 5000
Meter
besaß der in der Bundesliga für das EJOT-Team
Buschhütten startende Hansestädter auf den
Baden-Württembergischen Lokalmatadoren Christopher Hettich mit
1:01:57 Stunden einen Vorsprung von mehr als einer Minute.
„Die Grundlage für den Sieg legte ich bereits auf der
Schwimm- und Radstrecke. Beide Teildisziplinen konnte ich als
Schnellster beenden. Damit konnte ich es etwas lockerer beim Lauf
angehen lassen, schaffte aber trotzdem den `Fünfer`an zweiter
Stelle“, resümierte Lange.
Den „Langeschen“ Doppelerfolg machte seine
Lebensgefährtin Scarlet Vatlach perfekt, die sich kurzfristig
für einen Start im vom TC
Backnang bei hochsommerlichen Temperaturen sehr gut organisierten Event entschlossen hatte.
Für den Rostocker war der Wettkampf eine gute Vorbereitung
für den nächsten Bundesliga-Wettkampf, der ebenfalls auf der
Sprintdistanz ausgetragen wird. „Ich hoffe, nominiert zu
werden“, sagt „Timmi“, zieht als Ersatz eine andere
Trumpfkarte: „Sonst starte ich beim
Europacup in Brno.“

NNN:
Rostock/San Diego (hero) * Nichts da mit kalifornischer Sonne und Hitze
an der Stätte des Ursprungs des Triathlon San Diego.
1974 gab es hier weltweit den ersten Wettkampf der
„Dreikämpfer“ des Schwimmens, Radfahrens und Laufens.
An der historischen
Stätte musste der Rostocker Tim Lange beim 31. Super Seal
Triathlon einige Unwegsamkeiten in Kauf nehmen und beendete das
Rennen über 1,5-40-10 Kilometer nach 1:54:46 Stunden auf Platz zwei.
Bei relativ kühlen kalifornischen Temperaturen erfolgte am
Sonntagmorgen der Start zum Schwimmen in der Bucht von Coronado.
„Das Schwimmen im Salzwasser war ungewohnt. Dadurch aber sehr
schnell“, so „Timmi“, der mit Abstand aus dem Wasser
kam und
sich im Wechselgarten auf den auf dem Highway 75 zu absolvierenden Radpart vorbereitete.
Und hier fiel die Entscheidung. Langes Materialnachteile machten sich
auf den vierzig Kilometer bemerkbar. Tim fuhr ein fast vier
Jahre altes normales Rad mit geborgtem Aufsatz und
Standardlaufräder. Der spätere Sieger aus den USA, Jordan
Rapp (1:50:22)
die neueste Kreation eines Zeitfahrrades: Aerohochprofillaufräder,
Scheibe hinten, Zeitfahrhelm. „Geschätzter Wert so an die
10.000 US-Dollar“, so der Triathlet vom TC FIKO Rostock.
Kein Wunder, dass Rapp mit unbändigem Raddruck nach sechs
Kilometer an Tim Lange vorbeipreschte. „Dem war kein Kraut
gewachsen. Den habe ich auf der schnurgeraden Strecke nie wieder so
richtig gesehen. Lediglich im Zusammenhang mit den Wenden
erkannte ich den immer mehr wachsenden Rückstand“, beschrieb
Lange die Situation. Er musste sogar einen weiteren US-Boy an
sich vorbeiziehen lassen. Ein einsames Rennen absolvierte der Rostocker
an Position drei beim Lauf über zehn Kilometer. Nach vorn
ging nicht mehr viel. „Den zweiten ´Ammi´ habe ich
nach einhundert Meter bereits überholt. Mehr war dann nicht drin
auf Rapp“,
beschrieb Lange den Lauf durch Sand und Staub entlang des Highway. Nach
1:54:46 Minuten überquerte als Zweiter vor David
Valencia (USA/1:56:45) den Zielstrich.
Heute landet Tim Lange wieder in Germany. Mit den Landeskadern M/V bricht er am
Donnerstag bereits wieder zum Rad-Trainingslager ins italienische Cervia auf.

NNN:
Rostock/Havasu (hero) * South State Route
95, Ausfahrt Lake Havasu plus 17 Meilen hatte Triathlet Tim Lange vom
TC FIKO Rostock
in der Landkarte des US-Bundesstaates Arizona dick markiert. Gemeinsam
mit seiner Freundin Scarlet Vatlach nahm er die rund 600 Kilometer
für seinen ersten Start im Rahmes des noch bis zum 1. April in San
Diego/Kalifornien stattfindenden Trainingslagers auf sich.
Übernachtet wurde im Auto auf dem Crazy Horse Campground. Es waren
allerdings nur wenige Stunden. Bereits ab 7.30 Uhr erfolgte die Starts
über die Sprintdistanz 0,5-20-5 km Schwimmen, Radfahren und
Laufen. „Mächtig kühl war es im Wasser. Da musste man
sich richtig warm schwimmen“, beschreibt „Timmi“ die
äußeren Umstände. Das tat er dann trotz seines
vorherigen anspruchsvollen Wochen-Programms mit 30-450-90 km.
Lange drückte von Beginn auf die Tube, ließ sich auch durch
die zeitversetzt vor ihm gestarteten Altersklassen-Aktiven nicht
aufhalten. Nach 5:57,1 Minuten stieg er an Position eins aus dem
Wasser. Partnerin Scarlett machte es ihm nach und führte mit
6:36,3 die Konkurrenz der Damen an. Auf der Radstrecke verteidigten
beide die Positionen. Da machte es nichts aus, dass der spätere
Zweite Marcel Rinzler einen Tick schneller war.
Der Hansestädter setzte auf seine Laufqualitäten. Und die
waren wirklich nicht von schlechten Eltern bei Temperaturen in
Nähe der 30 Grad. 17:31,6 Minuten benötigte er für den
„Fünftausender“. Damit war der Rostocker zwei Minuten
und 24,4 Sekunden schneller als Rinzler unterwegs und durchlief nach
57:07 Minuten die Ziellinie. Scarlett Vatlach ließ ebenfalls alle
Starterinnen hinter sich und sorgte in 1:07,05 Stunden für einen
„familiären“ Doppelerfolg.
Am Sonntag steht für das Duo die Teilnahme am Superseal-Triathlon
in San Diego auf dem Programm. „Zum Glück lernte ich
hier den ersten deutschen Ironmansieger Dirk Aschmoneit kennen. Er
ermöglich mir trotz Ausbuchung die Teilnahme über die
1,5-40-10 Kilometer“, so Lange. Das Rennen über die
olympische Distanz wird eine Kraftprobe im offenen Meer und auf dem
Highway 75, der sich bis zu 100 Grad aufheizt. „Da muss ich halt
durch, denn schließlich will ich 20098 etwas bewegen“, sagt
der FIKO- „Auswanderer“.

NNN
Rostock (hero) * „Sonne satt und warm“ in San Diego an der
US-amerikanischen Westküste meldet Triathlet Tim Lange vom TC FIKO
der Hansestadt. Bis zum 1. April hält sich „Timmi“
dort im Trainingslager auf.
„Der Übungsbetrieb macht mächtig Spaß“, schätzt der U23-Aktive ein.
Ein strammes Programm hat sich der Rostocker in Kalifornien auferlegt.
In der ersten Woche waren es 23 Kilometer Schwimmen, 360 auf dem Rad
und 70 im Laufen. In diesen Tagen kommt die Steigerung mit plus 5, 90
und 15 km. Das geht ganz schön an die Substanz. Muss es auch, denn
Lange will 2009 international weiter vorankommen.
Deshalb denkt der Triathlet bereits über den 1. April hinaus:
„Ich möchte gern bei finanzieller durch meinen Heimatverein
am 4. April mit dem Landeskader Mecklenburg/Vorpommerns mit ins
Radtrainingslager nach Italien.“ In Sack und Tüten ist die
Angelegenheit noch nicht. Lange hofft, dass ihm der Landesverband nicht
die Tür zuschlägt.
In San Diego-Carlsbad hat Tim Lange gute Bedingungen vorgefunden,
ist gemeinsam mit seiner Partnerin bei einer älteren Dame mit
Blick auf das Meer untergekommen. Den Ausblick kann er aber nur morgens
und abends genießen. Das Training steht im Mittelpunkt, soll
gegenüber der zweiten Woche zum Abschluss noch gesteigert werden.
Relaxen ist aber auch angesagt. In Woche drei wird die Belastung ein
wenig zurückgeschraubt. „Da will ich nach LA (Los Angeles/
d. Red.) und mich auch einmal in Las Vegas umsehen“, beschreibt
Lange seine Pläne. Die hat er in Sachen Wettkämpfe
ändern und eine Erfahrung machen müssen.
„Ausgebucht“ steht hinter den meisten Events, Zeichen
für den Boom der Sportart.
„Zum Glück lernte ich hier den ehemaligen Profiathleten und
ersten deutschen Ironmansieger Dirk Aschmoneit kennen. Er öffnete
mir die Tür zur Teilnahme am Superseal-Triathlon San Diego“,
so Tim Lange. Am 29. März soll es dann kurz vor der Heimreise
über die olympische Distanz von 1,5-40-10 Kilometer Swim, Bike und
Run gehen. Geschwommen wird im offenen Meer bei ziemlich kühlen
Temperaturen, wogegen es sich auf dem Highway 75 bei leichten Winden
auf bis zu 100 Grad aufheizt, auch die Laufstrecke auf sehr weichem
Sand nicht ohne ist. „Da muss ich halt durch, schließlich
will ich 2009 etwas bewegen“, sagt der Hansestädter.

Marbacher Zeitung:
Sieg beim Dirty Race gleich beim ersten Versuch
CROSSDUATHLON Tim Lange setzt sich bei seinem Debüt knapp durch - Svenja Bazlen gewinn bei ihrer Premiere souverän
Murr. Gleich bei
seinem ersten Dirty Race hat Tim Lange abgeräumt. Der Triathlet
hat sich auch auf dem Mountainbike bravourös geschlagen und den
achten Murrer Crossduathlon gewonnen - bei den Frauen dominierte Svenja
Bazlen bei ihrer Premiere ebenfalls sofort.
Von Klaus Teichmann
Der pure Anblick sorgte bei den fröstelnden Zuschauern schon
für eine Gänsehaut: Direkt nach dem Rennen zogen sich die
Athleten bei ihren Autos um den Murrer Sportplatz um - mit nacktem
Oberkörper standen die Heroen da im Frost. Das Dirty Race ist eben
einfach etwas ganz Spezielles - nur besonders harte Ausdauerfreaks
kommen in Murr durch.
Bei der achten Auflage war nicht zuletzt der Umgang mit den eisigen
Temperaturen der Knackpunkt. "So gut war das Wetter noch nie", meinte
zwar Frank Horlacher, der dem Sieger Tim Lange ein packendes Finale
liefert. Doch eine Rutschpartie auf tückischem Geläuf war es
am Samstag nicht. "Ich hatte teilweise mit der Kälte in der Lunge
Probleme", erklärte Frank Mayer, "der Boden war jedoch dieses Mal
hart gefroren - das hat es einfacher gemacht."
Die Siegerin Svenja Bazlen kam schließlich bei ihrem Debüt
in Murr deutlich besser mit dem Dauerfrost zurecht, als
befürchtet. "Ich hatte vor der Kälte etwas Angst, wie das bei
den Wechseln dann wird - es war aber nun im Rennen selber gar nicht so
schlimm." Die 24-Jährige vom VfL Waiblingen enteilte der
Konkurrenz in einer Zeit von 1:11:03 Stunden deutlich. In der
14-köpfigen Frauen-Konkurrenz hatte die Zweite Martina
Höllige vom Strassacker-Team mit einer Zeit von 1:17:25 Stunden
bereits einen deutlichen Rückstand auf die Erste Svenja Bazlen.
"Dadurch, dass alles fest gefroren war, war die Strecke natürlich
einfacher zu fahren", meinte die Siegerin, "das kam mir als weniger
gute Mountainbike-Fahrerin zugute."
Der neue König von Murr musste sich da schon einer härteren
Konkurrenz erwehren, um den 40-jährigen Frank Horlacher vom SV
Nikar Heidelberg auf Distanz zu halten. Der Zweite legte mit einer Zeit
von 1:04:37 Stunden ein starkes Rennen hin. Der Rostocker Tim Lange
gratulierte nach seiner Siegerzeit von 1:04:08 Stunden auch Horlacher
ausdrücklich: "Ich bin am Schluss nur etwas schneller gelaufen",
sagt der Gewinner, "für sein Alter hat er ein unfassbar gutes
Rennen gemacht - es ist natürlich ein toller Erfolg für mich,
immerhin war es mein erstes Rennen mit dem Mountainbike."
Der drittplatzierte Thomas Pfrommer vom Team Radax-Akting legte die
beste Zeit auf dem Mountainbike hin. In 34:06 Minuten absolvierte er
den Mittelblock über 15 Kilometer auf dem Rad. "Er hat auf dem
Mountainbike eine sensationelle Performance hingelegt", staunte auch
der Organisator Achim Seiter hinterher nicht schlecht, "das war eine
spitzenklasse Zeit."
Auch die regionalen Größen vom Veranstalterteam Silla Hopp
wussten zu glänzen. Marco Lack wurde in 1:08:02 Stunden Sechster -
dicht gefolgt von Ralf Himmelsbach (1:08:26 Stunden) und dem Zehnten
Frank Mayer (1:08:45 Stunden).
"Ich bin froh, wenn ich bei der After-Race-Party im Warmen bin",
gestand der Helfer Felix Uhlmann. Auch mit dicken Handschuhen setzte
dem Leichtathleten vom SGV Murr die klirrende Kälte ordentlich zu.
Seiter durfte auch nach dem achten Dirty Race ein positives Fazit
ziehen. "Von der sportlichen Qualität war es eines der besten
Rennen", meinte er, "dass es nicht so dreckig war, hatte auch einen
positiven Aspekt: Das DRK-Team hatte keinen einzigen Einsatz."
02.02.2009 - aktualisiert: 02.02.2009 07:01 Uhr
Dirty Race 2
Rostock/Murr (hero) * In Baden-Württemberg scheint sich Tim Lange
so richtig wohl zu fühlen. Dritter Start- dritter Sieg. Nach den
Erfolgen im Crailshaim-Triathlon und Winterlauf in Reutlingen, machte
der Mann vom TC FIKO Rostock auch beim Dirty Race in Murr Nägel
mit Köpfen. Bei der achten Auflage lief der Hansestädter an
Position eins durch das Ziel.
„Das war ein verdammt hartes Rennen. Die sibirisch kalten
Temperaturen trugen ein Übriges bei. Ich bin aber glücklich
und zufrieden, die Herausforderung gemeistert zu haben. Das Training
schlägt an, die Formkurve zeigt nach oben“, schätzte
„Timmi“ nach dem Crossduathlon von Murr ein.
Auftakt bildete der Lauf über 5 Kilometer. Mit Marco Lack (Team Sills Hopp),
Frank Holscher (Nikar Heidelberg) und Lange lag ein Trio an der Spitze
des Feldes. 16:45 Minuten wurden für Lack als Zwischenzeit
angegeben. Holscher und Lange folgten mit Sekundenabstand. Mit
gemischten Gefühlen ging der Rostocker dann die 15 km auf dem
Mountainbike an. Hier setzte dann auch Thomas Pfrommer (Team Radax) mit
einer Zeit von 32:06 Minuten die Akzente. Aber: FIKO-Mann Lange
erzielte mit 33:55 min die zweitschnellste Zeit.
Über die Podiumsplätze musste der sich anschließende
Lauf über 4 Kilometer entscheiden. Pfrommer führte nach dem
Radrennen mit 50:07 Minuten. 35 Sekunden dahinter Tim Lange. Unter der
machte dann so richtig Pace auf. Meter um Meter holte er auf,
überholte den Führenden, ließ sich einfach nicht
aufhalten. Am Ende lief Lange ein einsames Rennen. Die Konkurrenz
vermochte den Laufqualitäten einfach nicht zu folgen. Exakt bei
1:04:08 Minuten durchquerte er auf Platz eins das Ziel. Zweiter wurde
mit 29 Sekunden Rückstand der Heidelberger Holscher, während
Pfrommer mit 1:05:50 auf den dritten Rang kam.

DIRTY RACE 1
Rostock (hero) * Tim Lange lässt nicht locker. „Läufe
im Winter sind die beste Vorbereitung auf die Triathlon-Saison“,
sagt er. Der Mann vom TC FIKO Rostock will es in seinem zweiten
U23-Jahr wissen. Da kommen ihm Events gerade recht. In Reutlingen
gewann er den Winterlauf. Am gleichen Ort soll am 14. Februar der
Albgoldlauf über die Bühne (NNN berichteten), sprich Stock
und Stein, gehen. An diesem Wochenende ist der Hansestädter aber
nicht untätig. „Ich starte beim `Dirty Race` in Murr“,
gibt er preis.
Die Rennen in Murr haben Tradition, werden stets am letzten Sonntag im
Kreis Ludwigsburg ausgetragen. Das „DR“, wie es in
Fachkreisen nur heißt, ist ein Duathlon. 5-15-4 Kilometer Laufen,
Radfahren und Laufen stehen auf dem Programm. Nicht einfach das Ganze,
vergleichbar mit dem „Härtesten im Norden“ in
Güstrow. Da geht es Querfeldein, sind auf der Piste echte
Mountainbiker gefragt. „Meine Qualitäten auf diesem Gebiet
sind ja hinreichend bekannt. Ich habe schon Angst vor einigen
Kontrahenten“, warnt „Timmi“ vor überzogenen
Erwartungen.
Für Lange, der am 19. Januar in Siegen als neues Teammitglied des
Bundesligisten EJOT Buschhütten, für die Siegerländer
gehen auch die Rostocker Brüder Andreas und Michael Raelert an den
Start, vorgestellt wurde ist es einer von vielen Wettkämpfen.
„Es gibt keine spezielle Vorbereitung. Den DR absolviere ich aus
dem vollen Training heraus. Alles andere wäre mit Sicht auf die
weiteren Aufgaben Unsinn“, erklärt er.
Die Sicht hat das Talent aber bereist auf einen anderen Termin
gerichtet. Vom 28. Februar- 31. März steht ein Trainingslager auf
dem Programm. Nicht Mallorca, Wahl- Heimat vieler Triathleten in den
Wintermonaten ist das Ziel. Es geht über den Großen nach
Kalifornien. San Diego mit seinen milden Temperaturen um die 25-30 Grad
und einer Luftfeuchtigkeit von 40 Prozent ist die Endstation. Da will
sich der Rostocker so richtig in Schwung für die bevorstehende
Triathlonsaison bringen.

Pärchensieg beim Alb-Gold Winterlauf
Reutlingen
* „fünf, vier, drei, zwei, eins“ … Startfrei
hieß es gestern bei idealem Wetter wieder für über 400
Teilnehmer beim Winterlauf in Reutlingen.
Mit am Start waren der für das Ejot Team TV Buschhütten in
der ersten Triathlonbundesliga startende Tim Lange aus Rostock und die
ebenfalls in der ersten Bundesliga startende Scarlet Vatlach
(Plüderhausen) vom ALZ Sigmaringen .
Beide starteten den 5 km Lauf aus der ersten Reihe und begaben sich auf
die „schneebedeckte, rutschige“ Laufstrecke. Schon nach
17:46 min kam der Rostocker Tim Lange mit deutlichem Abstand auf den
zweiten ins Ziel und nur Sekunden später (22:09 min) kam auch
seine Freundin Scarlet Vatlach glücklich über Ihren Sieg bei
„so schwierigen und widrigen Bodenbedingungen“ ins Ziel.
Zufrieden waren die beiden trotzdem nicht: „auch wenn ein Sieg
uns freut, müssen wir in Bezug auf die Laufzeit noch etwas tun um
auch im Jahresverlauf in der Bundesliga vorne mitlaufen zu
können“, denn da geht es unter anderen gegen den Weltmeister
von 2007, den Olympiasieger von Peking und gegen zahlreiche
Weltcupsieger(innen) zu glänzen.
Den Grundstein dazu will das Pärchen in einem einmonatigen
Trainingslager im kalifornischen San Diego im März legen.
„Da planen wir Sonne genießen und 35 Stunden Training pro
Woche.“
Den nächsten gemeinsamen Auftritt bei einem Wettkampf planen die
beiden Triathleten allerdings noch vor ihrer Abreise an die
Westküste der USA, nämlich den Albgoldlauf am 14.02.2009
ebenfalls „am Fuße der Alb“ in Reutlingen.
NNN - Rostock (hero) * „Stillgestanden, richt euch, Augen gerade
aus...“ –die Ausführung der Kommandos hat Soldat Tim
Lange schon seit etlichen Wochen verinnerlicht. Der Triathlet vom TC
FIKO musste zum Bund, leistete seinen Grundwehrdienst und
„dient“ jetzt in der Flugabwehr-Raketengruppe 21 der
Bundeswehr in Sanitz. „Den Verantwortlichen dort sind wir sehr zu
Dank verpflichtet. Sie haben ein Ohr für den Sport, kommen sehr
entgegen“, so Andreas Kriehn vom Olympiastützpunkt M/V.
Auch „Timmi“ wird geholfen. Der wollte seinen
Lebensmittelpunkt inzwischen nach Tübingen verlegen. Den Grund
nennt er auch: „Meine Freundin, auch eine Triathletin, studiert
dort. Da möchte ich so oft wie möglich dort
aufschlagen.“ Hundertprozentig wird das aber nicht gehen, zumal
für die angestrebte Förderung Wohnsitz und Haupttrainingsort
Mecklenburg/Vorpommern als Prämisse gilt. „Für
Trainingslager in den südlicheren Gefilden wird es aber keine
Probleme geben“, so Laufbahnberater Kriehn.
Überhaupt wird bei Tim Lange einiges neu sein. Nachdem er 2008
erstmals in die U23 schnupperte, erfolgreiche Europacup- und
Bundesligaeinsätze hatte, bereitet sich das Talent auf einen
weiteren Wechsel vor. In Liga eins für das Prekwinkel-Team TV
Lemgo startend, zieht es ihn 2009 nach Buschhütten. Dort sind
schon die Rostocker Andreas und Michael Raelert seit einigen Jahren
unter Vertrag.
Nicht alle sehen das für Lange als richtigen Schritt an. Manager
Rainer Jung hat dort jede Menge Asse um sich geschart, auch auf dem
ausländischen Markt zugeschlagen. Da ist die Gefahr groß,
wenig Einsätze im Team von EJot Buschhütten in der 1.
Bundesliga zu bekommen und in der 2. Mannschaft zu landen. Tim Lange
will sich aber durchbeißen: „Ich möchte angreifen,
werde meine Chance nutzen.“
Vor dem Angriff steht aber der Neubeginn. Durch eine
Fußentzündung musste der Rostocker seit Ende Juli mehr oder
weniger pausieren. Dann die Armee-Ausbildung- keine Zeit zum Training.
„Die Grundlagen muss ich mir wieder erarbeiten. Ein erster
Trainingslager in Spanien soll ein Anfang sein. Mit dem Fuß
ist alles okay“, sagt er.
Lange möchte dann dort fortsetzen, wo er im Europa- oder
Deutschland Cup aufhörte, und das mit eisernem Willen. Nach der
verpassten WM-Qualifikation 2008 soll es im neuen Jahr auch bei
kontinentalen Titelkämpfen zur Sache gehen.
Triathlon:
Tim Lange schlägt Weltmeister/ FIKO-Mann holt 54 Punkte im Deutschlandcup
Gladbeck. Das war die richtige
Antwort! Mit Wut im Bauch über die verpasste WM-Fahrkarte nach
Vancouver holte der in der Eliteklasse noch "frische"
Ostseestädter zum ersten Schlag aus.
Tim Lange vom Triatlonclub FIKO
Rostock ist ein guter Einstand in die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft
und den Deutschlandcup gelungen. Der in der 1. Bundesliga für das
PREKWINKEL Team Lemgo startende Schützling von Trainer Wolfgang
Wassermann beendete die Einzelkonkurrenz unter 80 Startern auf Platz
acht. "Unter die Topten wollte ich kommen. Sogar Prominenz konnte ich
auf die Plätze verweisen", freute sich der der Hansetädter.
Da ist in erster Linie
Weltmeister Daniel Unger zu nennen, dessen Hansgrohe Team Schwarzwald
mit 54:17 Minuten die Mannschaftskonkurrenz vor dem TV Buschhütten
mit Michael Raelert von FIKO mit 22 Sekunden Vorsprung für sich
entschied. Das junge Lemgoer Team lief sich noch auf einen sehr
fünften Rang vor. Gestartet wurde nach dem Abständen aus dem
morgendlichen Grand Prix über 0,25 km Schwimmen, 5,5 km Radfahren
und 2,5 km Laufen.
"Jetzt habe ich die ersten 54
Punkte im Deutschlandcup", frohlockte Lange. Die Grundlage legte er
beim Schwimmen. Das beendete "Timmi" mit 3:04 Minuten auf Platz eins.
Nach der Radstrecke, hier "kachelten" die erfahreneren Cracks ganz
schön, fand sich Lange auf Rang acht wieder. Die Position
verteidigte der FIKO-Mann bis ins Ziel. Selbst Unger war beim Laufen
nur drei Sekunden schneller.
Bei den Damen ließ Erstliga-Aufsteiger Neubrandenurg aufhorchen. In der Besetzung

Triathlon:
Tim Lange trotz extremen Bedingungen/ 13. bei Europacup-Premiere/Sogar Assen richtig die Hacken gezeigt
Pontevedra. Prüfung mit
sehr gut bestanden- so lautet schlichtweg das Urteil für Triathlet
Tim Lange vom TC FIKI Rostock bei der Europacup-Premiere im
westspanischen Pontevedra. Wenn „Timmi“ heute auf der
Schulbank des Christophorus-Gymnasiums beim Deutsch-Abi mit der
gleichen Cleverness die Aufgabe angeht, springt auch hier eine gute
Note heraus.
Widrigen Bedingungen musste der
Schützling von Trainer Wolfgang Wassermann trotzen. Lufttemperatur
ganze fünf Grad, und das Wasser, in dem 1500 Meter zu schwimmen
waren, hatte nicht viel mehr-11. Da gehörte schon eine ganze
Portion „Mann“ dazu, das Ding überhaupt anzugehen.
Damit nicht genug: das Feld aus 84 Aktiven, die den Premium- Europacup
als Generalprobe für die am 10. Mai in Lissabon stattfindende
Europameisterschaft nutzte, produzierte noch zwei Fehlstarts.
Die Kälte machte Tim zu
schaffen. An Position 66 stieg er nach 20:53 Minuten aus dem Wasser.
Das war mit einer der hinteren Radgruppen gleichzusetzen. Eigentlich
für eine gute Platzierung fast aussichtslos. Aber nur fast. Auf
der schwierigen Strecke über 40 Kilometer drehte der Rostocker
trotz enger Kurven und hügeligem Kurs ganz schön auf. Platz
um Platz schob er sich nach vorn. Unter dem Strich kam mit 59:24
Minuten die siebbeste Leistung aller Starter heraus. Sogar
gegenüber dem später mit 1:49:51 Minuten siegenden
letztjährigen Weltcup-Gesamtsieger Javier Gomez war Lange um 40
Sekunden überlegen.
Der Hansestädter
hatte sich so richtig warmgefahren. Im sich anschließenden Lauf
über 10 Kilometer packte er dann so richtig den Turbo aus. Der
Abiturient, in der Szene der Elite-Triathleten noch ein Greenhorn,
hatte keine Angst vor prominenten Namen. Mann auf Mann
„schluckte“ er. Am Ende lief er mit 31:57 die
achtschnellste Zeit und schob sich noch mit 1:52:14 Stunden auf den
sehr guten 13. Platz nach vorn. „Damit wurde ich viertbester
unter vierzehn deutschen Triathleten. Sogar Sebastian Rank und Andreas
Raelert konnten mir nicht folgen“, freute sich Tim. EM-Starter
Raelert lief 36:27 Minuten und kam auf Position 45 rein.
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